Der „Sargfighter“
[Druckversion] Thema: Deutschland: Politik allgemein, Geschichte, Krieg, veröffentlicht: 27.07.2010
50 Jahre nach Beginn der Starfighter-Affäre
Die „Starfighter-Affäre“ hat bis heute alle Bestandteile eines
zweitklassigen Krimis: Ein untaugliches Kampfflugzeug für Millionen an
Steuergeldern eingekauft, Bestechung, Bedrohung, Lügen, Betrug und
Leichen über Leichen
von Steve Kühne, Dresden
Geboren wurde der Lockheed F-104 Starfighter im Korea-Krieg. Die United
States Airfoce machte aufgrund der Erfahrungen mit dem sowjetischen
Jagdflugzeug MiG 15 eine Ausschreibung für ein
Hochleistungsjagdflugzeug: Es sollte doppelte Schallgeschwindigkeit
erreichen und jeden Gegner in den Schatten stellen. Die Rüstungsschmiede
Lockheed zog den Auftrag an Land und witterte ein Milliardengeschäft.
Fehlkonstruktion
Lockheeds Flugzeug erwies sich bereits in der Testphase als
Fehlkonstruktion. Mehrfach mussten sich Airfoce-Testpiloten mit dem
Schleudersitz retten, da die F-104 abschmierte. Genau genommen war die
Maschine nicht flugfähig: Sie stellte sich unkontrolliert auf das Heck,
wodurch das Triebwerk ausfiel und der Starfighter mitsamt Piloten nach
unten durchsackte. Zudem hatte das Triebwerk die unangenehme
Angewohnheit den Auslass der Schubdüse ohne Vorwarnung zu öffnen, was zu
Schubverlust und Absturz führte. Die Lebenserhaltungssysteme des Piloten
funktionierten in gleicher Weise „zuverlässig“, weshalb die Testpiloten
der Airforce alsbald zu dem vernichtenden Urteil kamen: „Gerät
unbrauchbar.“
Der Hersteller war über so viel Ehrlichkeit selbstverständlich wenig
erfreut. Lockheed war sich durchaus darüber im Klaren, dass das Votum
der Testpiloten großen Einfluss auf die Beschaffungspläne der Airforce
haben würde. Diese entschloss sich schließlich auch den „Starfighter“ in
weitaus kleineren Stückzahlen zu kaufen, als ursprünglich vorgesehen.
Lockheed – einem der größten Rüstungsproduzenten der USA – drohte damit
der Konkurs. Dies wollte die US-Regierung als Anwalt der Banken und
Konzerne um jeden Preis verhindern und versprach – trotz aller Mängel
des Flugzeugtyps – Lockheed alle erdenkliche Hilfe beim Verkauf im
Ausland.
Aufbau der Bundeswehr
Europa, wo sich seit Ende der 40er Jahre mehr und mehr die Frontlinie
des „Kalten Krieges“ formierte, schien auf Lockheed nur zu warten.
Gerade der Aufbau der Bundeswehr in der BRD – ganz „demokratisch“ gegen
den Willen der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung und riesige Proteste
durchgesetzt - ließ den US-Konzern hoffen.
Bereits 1955, ein Jahr vor der DDR, baute die BRD eine neue Armee auf.
Mit dabei zahlreiche alte Nazi-Generäle, SS-Männer und Kriegsverbrecher.
Bereits im Jahr darauf wurde die Wehrpflicht wieder eingeführt und 1957
lieferten kanadische und US-amerikanische Konzerne die ersten
Kampfflugzeuge an die Bundesrepublik.
Atomare Teilhabe
Dem damaligen Verteidigungsminister, Franz Josef Strauß (CSU) gingen
diese Schritte noch lange nicht weit genug. Er wollte im Rahmen der
„Vorwärtsverteidigung“, man könnte auch imperialistische Drohgebärde
dazu sagen, die Bewaffnung der BRD mit Atomwaffen. Dafür wollte er ein
Flugzug, dass nach eigenen Aussagen Atomwaffen bis zum Ural tragen
könnte. Derartige Äußerungen weckten vielerorts, nicht zuletzt in der
BRD, unschöne Erinnerungen an Hitlers Eroberungspläne. Strauß ging es um
eine Rückkehr der BRD in de Kreis der imperialistischen Staaten, was die
Profite der deutschen Großunternehmen sichern würde.
Selbst die SPD-Führung, die sich in der Wiederbewaffnungsdebatte nicht
zu einem klaren Nein hatte durchringen können stand diesen Plänen mit
Ablehnung gegenüber. Sie wusste die Mehrheit der eigenen Partei und der
Bevölkerung hinter sich.
Strauß aber ging eigene Wege. Er hoffte, dass Frankreich der BRD die
Tore zum Besitz von Atomwaffen öffnen würde und kündigte im Gegenzug
dafür dem Kauf des französischen Kampfflugzeugs Mirage an.
Frankreich lehnte jedoch ab. Die offizielle Begründung waren die
Schrecken, die die deutschen Truppen in zwei Weltkriegen verbreitet
hatten. Inoffiziell ging es Paris jedoch darum den lästigen
imperialistischen Konkurrenten nicht noch weiter aufzupäppeln.
Die Suche nach Unterstützung für die deutschen Atomwaffenpläne führte
Strauß letzten Endes in die USA, die vollends hinter dem Bonner
Verbündeten standen. Washington hatte auch den perfekten
Atomwaffenträger zu bieten: die F-104 „Starfighter“.
Bestechung
Strauß fuhr höchstpersönlich in die USA, um sich ein Bild vom
„Starfighter“ zu machen. Kurz nach seiner Rückkehr in die BRD
präferierte er die F-104. Schon damals machten Gerüchte um eine
Bestechung Strauß` die Runde – sie konnten nie entkräftet werden. Im
Gegenteil im weiteren Verlauf der „Starfighter-Affäre“ häuften sich die
Indizien, die den Schluss zulassen, dass Strauß „die Hand aufgehalten
hat“.
Fortan warb Strauß mit größter Entschiedenheit für den Kauf des
„Starfighters“. Die Öffentlichkeit war gegen dieses Rüstungsprojekt,
dass die Beziehungen zur DDR wesentlich verschlechtern und Milliarden
Steuergelder verschlingen würde. Lockheed und Strauß wollten das ändern.
Lockheed schaltete in deutschen Tageszeitungen ganzseitige Anzeigen, die
für den Kauf der Maschine werben sollten. Als Marketing-Strategie
vollkommen ungeeignet – keiner der LeserInnen würde jemals dieses
Flugzeug kaufen – war es ein geschickter politischer Schachzug, der die
öffentliche Stimmung beeinflussen sollte.
„Katze im Sack!“
Strauß setzte sich sehr zur Freude von Lockheed durch. Der Bundestag
beschloss mit der Mehrheit der Stimmen von CDU/CSU und FDP den Kauf der
F-104. Die SPD stimmte zwar gegen die Beschaffung dieses Typs, war
jedoch keinesfalls gegen eine weitere Aufrüstung der Bundeswehr. Der
spätere SPD-Kanzler Helmut Schmidt (SPD) war der Meinung, dass der
„Starfighter“ die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen werde. Man
brauche für die Aufgaben als Jagdflugzeug, Jagdbomber und Atombomber
eben auch drei verschiedene Flugzeugtypen. Außerdem käme der Kauf der
F-104 dem Kauf der „Katze im Sack“ gleich, da die für die BRD
vorgesehene Version des Flugzeugs zum Zeitpunkt der Abstimmung über den
Kauf noch nicht einmal zur Verfügung stand. Dass die weitere Aufrüstung
der Bundeswehr an sich das Problem darstellte kam der SPD-Führung nicht
in den Sinn und so sollte auch sie bald in den „Starfighter-Skandal“
hineingezogen werden.
„G für Germany“
Lockheed entwickelte, wie im Kaufvertrag vorgesehen, in Windeseile eine
für die BRD veränderte Version, die mit dem Kürzel „G“ gekennzeichnet
wurde: Sie sollte, anders als ursprünglich gedacht, auch nachts fliegen
können, atomare und konventionelle Bomben tragen und eine vergrößerte
Reichweite besitzen. Dies steigerte die Kosten des „Starfighters“ von 5
auf gut 6 Millionen DM pro Stück. Die Maschine wurde eine Tonne
schwerer, aber die gravierenden Fehler blieben erhalten.
Die ersten 66 Flugzeuge wurden noch von Lockheed in den USA gebaut, die
weiteren 800 (!) sollten als Lizenzprodukte in Europa hergestellt werden.
Zur fliegerischen Abnahme der ersten F-104G schickte die Bundesluftwaffe
eigene Testpiloten in die USA, die geschockt waren. Die Flugzeuge, die
sie einflogen waren nichts weiter als gemeingefährlicher Edelschrott:
Beim Schießen mit der Kanone verabschiedeten sich die Sicherungen, die
Turbine fiel aus und das Flugzeug stürzte ab, der Schleudersitz
funktionierte nicht, weshalb der Pilot sich nicht retten konnte und
weder der Nachtflug, noch der Flug bei schlechtem Wetter waren möglich.
Die Piloten empfahlen die Abnahme der Maschinen zu verweigern,
allerdings zückte Lockheed den mit Strauß (CSU) ausgearbeiteten Vertrag,
der den Deutschen genau das verweigerte. Der Hinweis von Lockheed war,
man werde für ein paar Millionen die Maschinen so herrichten, dass sie
doch noch flugfähig werden würden.
Erste Abstürze
Im Sommer 1960 lieferte Lockheed die ersten F-104G in die BRD. Die
Piloten der Bundesluftwaffe waren jedoch geschockt, keine der Maschinen
war bis dahin vom Boden abgehoben und die Testpiloten von Lockheed
bereiteten sie auf so einige unangenehme Überraschungen vor. Der
Generalinspekteur der Bundesluftwaffe Kammhuber bereitete für seinen
persönlichen Freund Strauß als Dankeschön für den Kauf der F-104G eine
besondere Überraschung vor: Vier „Starfighter“ sollten ihm zu ehren am
Tag der feierlichen Indienststellung der Maschine Kunstflugmanöver
vorführen. Ein erfahrener Pilot der US Airforce sollte die Formation
führen. Am Tag der Generalprobe geschah genau das wofür die F-104
berühmt war, die Turbine des Führungsflugzeugs fiel im Steigflug aus und
riss die drei anderen mit in die Tiefe. Alle vier Flugzeuge prallten bei
Köln auf die Erde, alle vier Piloten starben.
Die Bundesluftwaffenführung, die Kenntnis über die wirkliche
Absturzursache hatte, versuchte den Vorgang zu verschleiern. Der
US-Pilot habe einen Fehler gemacht, als die vier Jagdflugzeuge in einem
ganz normalen Verbandsflug über Köln hinwegdonnerten. Für die Leichen
schneiderte man eigens vor der Beerdigung noch neue Uniformen. So wurden
die Piloten posthum zu Mitgliedern einer nicht existierenden
Kunstflugstaffel der Bundesluftwaffe, den Angehörigen verschwieg man die
wirkliche Todesursache.
„Pilot Error“
Diese 4 Toten waren der Beginn einer traurigen Serie. Zu den
altbekannten Fehlern des „Starfighter“ gesellten sich bald weitere, die
aus den Umbauten und dem nass-kalten Wetter in der BRD resultierten: Die
Landeklappen fuhren oft nur auf einer Seite aus, die Folge waren
unkontrollierbare Rollen um die Längsachse, die das Flugzeug beim Anflug
auf die Landebahn abstürzen ließen. Der Schleudersitz hatte die
unvorteilhafte Eigenschaft einem Piloten, der sich retten wollte das
Genick zu brechen oder auch mal ganz zu versagen und das Fahrwerk fuhr
nach dem Abheben manchmal einfach nicht ein.
Mit steigender Betriebsdauer fielen immer mehr F-104 vom Himmel, 1965
waren es 26, 15 Piloten starben dabei und 1966 waren es schon 58
Abstürze. Die Zeitungen der BRD zählten einen makaberen Countdown bis
zur 100. Manche Piloten weigerten sich mit dem „Witwenmacher“ oder
„fliegenden Sarg“ oder einfach „Sargfighter“, wie die Piloten die F-104
fortan annten, weiter zu fliegen. Sie hatten allerdings empfindliche
Verdienstausfälle hinzunehmen. In der Bevölkerung machten makabre Witze
die Runde: „Wie kommst Du zu Deinem eigenen Starfighter“, hieß es in
einem. „Ganz einfach, kauf Dir ein Grundstück und warte ab!“
Spektakuläre Abstürze machten in der Presse die Runde. Der 33jährige
Geschwaderkommodore Klaus Heinrich Lehnert hob im Dezember 1965 mit
seinem „Starfighter“ in Nörvenich ab und verlor während des Flugs das
Bewusstsein. Seine Maschine flog allerdings weiter Richtung Norden, über
Dänemark hinweg und stürzte erst über Norwegen bei Ankenes ab, weil der
Sprit alle war, wobei Lehnert sein Leben verlor. Ursache: giftige Gase
waren in die Sauerstoffversorgung eingedrungen. Gut einen Monat später
geschah das gleiche seinem Staffelkollegen Kmonitzek, der sich jedoch
mit dem Schleudersitz retten konnte. Der Fehler trat immer wieder auf
und konnte bis zur Außerdienststellung der F-104 nicht ausgemerzt werden.
Die Bundeswehr setzte von Sommer 1960 bis zur Ausmusterung am 22. Mai
1991 insgesamt 916 Starfighter ein; davon ging knapp ein Drittel,
nämlich 292 Maschinen, durch Unfälle verloren. Allein von 1961 bis 1964
waren es 64 Maschinen. Bis 1991 verunglückten 116 deutsche Piloten
tödlich.
Der Bundestag bildete Untersuchungsausschüsse. Wie nicht anders zu
erwarten konnten diese weder erklären was mit der F-104 los war, noch
warum Strauß dieses Gerät beschafft hatte.
Da sowohl die Bundeswehr als auch die Bundesregierung wenig Interesse
hatten die „Starfighter-Affäre“ aufzuklären, wälzte man die Schuld auf
die Piloten ab. Bis heute heißt es im Bundeswehr-Chargon die F-104 sei
eben ein Flugzeug, das keine Fehler verzeihe und die Abstürze seien nur
durch solche zu erklären. Absturzursache: „pilot error“
Witwe wehrt sich
Gerlinde Hippel, die nicht bereit war die Lügen der Bundeswehr weiter
hinzunehmen entschloss sich das Geschehene aufzuklären und suchte sich
Hilfe bei einem US-amerikanischen Rechtsanwalt. Ihr Mann war bei einem
Manöver in den Niederlanden abgestürzt und so blieb sie schwanger mit
einem Kleinkind allein zurück. Als sie anfing den Fall aufzuklären
schickte man ihr den Verfassungsschutz ins Haus und bedrohte sie. Man
ging sogar so weit die Streichung der Witwenrente anzukündigen, sollte
Hippel weiter die Aufklärung der häufigen Abstürze betreiben.
In der neuen Bundesregierung (SPD-FDP) saß ab 1969 nun eine Partei, die
dem „Starfighter“ offiziell kritisch gegenüberstand und Aufklärung
ankündigte. Dennoch wurde Hippel weiter eingeschüchtert. Die SPD ordnete
nur einen stärkeren Flugbetrieb an, die Piloten sollten sich mehr im
Umgang mit der neuartigen Waffe üben. Aufklärung: Fehlanzeige! Auch der
„Starfighter-Gegner“ Schmidt, bald schon selbst Kanzler, ließ die
Witwenmacher weiter fliegen und sah sich nicht bemüßigt die
Korruptionsvorwürfe gegen Strauß auf den Prüfstand zu stellen.
So trauten sich zahlreiche Hinterbliebene von „Starfighter-Piloten“
nicht sich Gerlinde Hippels Klage anzuschließen.
Absturz Joachim von Hassels
Erst ein weiterer Todesfall sollte Bewegung in die Sache bringen: Der
Sohn des ehemaligen Verteidigungsministers Kai-Uwe von Hassel (CDU), der
die Kritik am „Starfighter“ immer wieder mit dem Hinweis auf seinen
Sohn, der eben diesen Typ flog zu zerstreuen suchte, starb bei einem
Einsatz. Joachim von Hassels Witwe schloss sich medienwirksam der Klage
Hippels an und sehr bald kamen weitere Angehörige hinzu.
Der US-Anwalt Baily setzte eine Schadensersatzzahlung von Lockheed
durch. Der Rüstungskonzern zahlte einmalig insgesamt den Preis einer
F-104 an die Hinterbliebenen. Dieses Schuldeingeständnis führte überall
in Europa, in Holland, Italien und Dänemark zum Rücktritt der
Verteidigungsminister. Alle diese Länder hatten unter ebenso
eigenartigen Begleitumständen wie die BRD den „Starfighter“ beschafft.
Dies nährte wiederum den Verdacht auf Korruption gegen Strauß. Doch
nichts geschah. Selbst der „Starfighter“ flog munter weiter, falls er
mal nicht abstürzte.
Gewinner: europäische Rüstungsindustrie
Natürlich waren die europäischen Rüstungskonzerne schnell zur Stelle:
Messerschmitt-Bölkow-Blohm kritisierte die F-104G als unzureichende
Waffe und schlug – wie sollte es anders sein – den Bau eines eigenen
Flugzeugs vor. Daraus entstand später die britisch-deutsch-italienische
Koproduktion Tornado. Auch so ein „Skandalvogel“, der Milliarden
verschlang und im Einsatz nicht unbedingt selten abstürzte. Da er
eigentlich auch als Jagdflugzeug konzipiert und gekauft (!) war, diese
Aufgabe aber nicht erfüllte schlug Daimler-Benz Aerospace den Bau eines
weiteren Flugzeugs vor und so war flugs der milliardenschwere Jäger 90,
später Jäger 2000, dann „Eurofighter“ geboren. Der kostet den
Steuerzahler zur Zeit pro Stück etwa 120 Millionen Euro. Die BRD kauft,
Krise hin oder her, 140 Stück und Griechenland muss, egal ob bankrott
oder nicht, 40 von diesen Maschinen beschaffen. Übrigens: Die ersten 20
gelieferten Eurofighter waren nicht einmal flugfähig, u.a. funktionierte
der Schleudersitz nicht – das weckt Erinnerungen!
Rüstungsindustrie verstaatlichen!
Es geht nicht um „bessere“ Rüstung. Kapitalistische Staaten rüsten, um
die Interessen der Banken und Konzerne auch im Ausland durchzusetzen.
„bessere“ Rüstung heißt mehr Leid, mehr Tod; heißt Krieg im Interesse
der Banken und Konzerne. Die Rüstungskonzerne gehen international für
ihre Profite über Leichen.
Diesem Alptraum kann nur durch die Verstaatlichung der Rüstungsindustrie
unter demokratischer Kontrolle der Beschäftigten und der arbeitenden
Bevölkerung Einhalt geboten werden. Das wäre notwendig, um die
Produktion auf gesellschaftlich nützliche Dinge umzustellen und dabei
alle Arbeitsplätze zu erhalten.
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